Modellseilbahnen

Der Modellbau von Seilbahnen ist im Vergleich zu anderen Modellbausparten wie z.B. Flug-, Schiffs-, Auto- oder Eisenbahnmodellbau eine eher selten ausgebte Freizeitbeschftigung. Der Grund dafr knnte sein, dass es am Markt kaum entsprechende Produkte gibt, die einen Einstieg in dieses Hobby erleichtern wrden. Abgesehen von wenigen Anbietern von Spielzeugseilbahnen und Seilbahnmodellen zur Ergnzung von Modelleisenbahnanlagen sind keine Firmen bekannt, die Bauteile und Zubehr speziell fr den Selbstbau von Modellseilbahnen anbieten. Will ein Modellbauer eine funktionierende Seilbahn nach einem bestimmten Vorbild nachbauen, ist weitgehender Eigenbau angesagt. Dabei muss das bentigte Baumaterial mhsam bei verschiedenen Zubehrlieferanten aus anderen Modellbaubereichen, aus Baumrkten oder von spezialisierten Anbietern technischer Komponenten zusammengesucht werden. Trotzdem trifft man immer wieder mal auf funktionsfhige Seilbahnen von hoher modellbauerischer Qualitt, und gerade weil solche Werke die Ausnahme sind, stellen sie dann einen ganz besonderen Blickfang dar.


Inhalt
:

- Spielzeugseilbahnen der Firma Lehmann
- Seilbahnen auf Modelleisenbahn-Anlagen
- Titlisbahn im Verkehrshaus der Schweiz
- Luftseilbahn Lungern-Turren von Fritz Gasser
- Seilbahnen in Swissminiature Melide
- Modell eines VR101-Sessels im Massstab 1:5
- berlegungen zu eigenen Projekten
- Modell einer Von Roll-Sesselbahn im Massstab 1:10


Spielzeugseilbahnen der Firma Lehmann

Sehr bekannt und usserst populr waren frher die Spielzeug-Seilbahnen im Massstab 1:22,5 von Lehmann. Diese Firma ist auch in Modelleisenbahnerkreisen bestens bekannt als Herstellerin der Lehmann-Gross-Bahn LGB, die sich durch ihre Grsse und Wetterfestigkeit vor allem als Gartenbahn auszeichnet.
Erste Seilbahnen kamen bereits Ende der Zwanzigerjahre auf den Markt. Sie waren, wie damals bei Spielzeugen blich, ganz aus Blech gefertigt. Grssere Verbreitung fanden sie jedoch ab den Sechzigerjahren, als die Modelle unter dem Namen "Rigi-Seilbahn" vermarktet wurden. Es wurden Packungen mit jeweils einer oder mit zwei Kabinen angeboten. Angetrieben wurden die Seilbahnen entweder von Hand oder mittels eines batteriegetriebenen Elektromotors. Die Kabinen waren auch damals noch aus Blech gefertigt, whrend die Gehnge und die Umlenkrder der Tal- und der Bergstation aus Kunststoff bestanden.
Anfang der Achtzigerjahre modernisierte Lehmann die Modellseilbahnen grundlegend. Von nun an bestanden auch die Kabinen aus fertigungstechnischen Grnden ganz aus Kunststoff, wobei gleichzeitig auch die Detaillierung und die Vorbildhnlichkeit verbessert wurden. Gleich blieb der Name "Rigi-Seilbahn".
Nach dem Konkurs der Firma Lehmann im Jahr 2006 und der bernahme der Sparte Modelleisenbahn durch die Firma Mrklin verschwanden die beliebten Modellseilbahnen vom Markt. Lehmann-Seilbahnen sind seither nur noch auf Flohmrkten oder an Occasions- und Sammlerbrsen zu finden. Der Name "Rigi-Seilbahn" drfte brigens aus reinen Marketinggrnden gewhlt worden sein, denn die Modelle hatten weder mit den Seilbahnen der Rigi etwas gemeinsam, noch zeigten die Bilder auf den Verpackungen Ausschnitte des berhmten Berges in der Zentralschweiz.

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Abb.1+2: Lehmann-Seilbahn aus den Sechzigerjahren mit Motorantrieb und einer Kabine (Rigi Electric). Abb.3-5: Die Kabine besteht bei diesem Modell noch aus Blech und hat eine Schiebetre die sich ffnen lsst. Gehnge und Laufwerk mit den angedeuteten Rollen sind aus Kunststoff. Abb.6: Seilbahn-Packung "Rigi Duo" fr Handbetrieb aus den Achtzigerjahren. Zur Ausstattung gehren noch vier Modellfiguren zur Bestckung der Kabinen. Abb.7-9: Die nun komplett aus Kunststoff bestehenden Kabinen sind mit Tren und Luken zum ffnen und einer herunterklappbaren Dachleiter ausgestattet. In Form und Grsse entsprechen sie aber weitgehend den Vorgngermodellen aus Blech.


Seilbahnen auf Modelleisenbahn-Anlagen

Seilbahnen als wirklich funkionsfhige und originalgetreue Modelle bekommt man eher selten zu sehen. Am ehesten trifft man sie noch auf Modelleisenbahnanlagen an, wo dann in den meisten Fllen eine Seilbahn des Zubehrherstellers Brawa oder neuerdings auch der Firma Jgerndorfer ihren Dienst als besonderer Blickfang tut. Im Massstab 1 : 87 (H0) bietet die Firma Brawa einen Sessellift, zwei Gondelbahnen und zwei Luftseilbahnen an. Die frher einmal angebotene Lorenseilbahn und die Standseilbahn sind zur Zeit leider nicht mehr im Lieferprogramm. Fr die Liebhaber der Spur N (1 : 160) ist eine Grosskabinenumlaufbahn erhltlich. Alle Bahnen werden als Komplett-Set inkl. Antriebsmotor ausgeliefert. Fr jeden Bahntyp sind auch dazu passende Stationsgebude als Baustze lieferbar; diese mssen aber noch extra dazu gekauft werden. Die aufwendigste Bahn ist sicher die Titlis "Rotair" im Massstab H0. Der mit Figuren bestckte Boden der Kabinen dreht sich whrend der Fahrt, die Kabinen sind beleuchtet und die Stationen (die Gebudebaustze sind in diesem Set enthalten) sind mit richtig funktionierenden Schiebeperrons ausgestattet! Fr detailliertere Informationen ber die Brawa-Seilbahnen verweise ich auf folgenden Links:

Spur H0: http://www.brawa.de/produkte/h0/seilbahnen.html
Spur N: http://www.brawa.de/produkte/n/seilbahnen.html

Die Firma Jgerndorfer hat in der Baugrsse H0 eine hoch detaillierte Gondelbahn mit sehr guten Laufeigenschaften im Programm. Als Vorbild dient eine moderne, heutzutage vielerorts anzutreffende Kabinenumlaufbahn der Firma Doppelmayr mit typischen Kompaktstationen und Rohrsttzen. Mit den als Zubehr erhltlichen Haubensesseln kann diese Modellseilbahn auch zur Kombi- oder zur reinen Sesselbahn umgestaltet werden.

http://www.jaegerndorfer.at/index.php/prospekte-seilbahn


Titlisbahn im Verkehrshaus der Schweiz

Ein schnes Ausstellungsmodell einer Luftseilbahn finden wir im Verkehrshaus in Luzern. Anhand dieser Anlage wird die Funktionsweise einer Pendelbahn anschaulich dargestellt. Durch die Plexiglasverkleidungen an den Stationen wird der Blick auf die Seilfhrungen, die Spannvorrichtungen und auf den Antrieb ermglicht. Die imposante Sttze ist wie das Original aus vielen Profilen, Streben und Knotenblechen mit Hilfe von unzhligen Schrubchen zusammengesetzt. Natrlich sind die Tragseilsattel mit den ntigen Zugseilrollen ausgerstet. Die sehr vorbildgetreu wirkenden Kabinen besitzen Gehnge in Fachwerkbauweise und aufwendige Laufwerke mit je 24 Rollen. Das Modell, das sein Vorbild brigens in der ehemaligen Titlisbahn findet (gebaut durch Von Roll, Bern), zeigt den Stand der Seilbahntechnik aus den 60er-Jahren.

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Fotos: C. Gentil

www.verkehrshaus.ch


Luftseilbahn Lungern-Turren von Fritz Gasser

Fritz Gasser aus Lungern, seines Zeichens Modellbauer und pensionierter Berufsseilbahner, baute in unzhligen Stunden ein fantastisches Modell der alten Pendelbahn Lungern-Turren. Diese Luftseilbahn, die die erste Sektion der Bahnen von Lungern Obsee nach Schnbhl darstellte und von der Firma Bell erbaut wurde, war von 1960 bis zur Erstellung der Ersatzanlage im Jahr 1999 in Betrieb. Als ehemaliger Maschinist kannte Fritz Gasser "seine" Seilbahn natrlich in- und auswendig und Dank der technischen Unterlagen zu denen er Zugang hatte, konnte er ein absolut massstbliches, sehr detailgetreues und funktionsfhiges Modell bauen.
Smtliche Komponenten und Einzelteile der Modellseilbahn, die im Massstab 1:25 wiedergegeben ist, entstanden in Eigenregie aus den verschiedensten Materialien. Zum Einsatz kamen Stahl, Aluminium, Messing und Holz. Nicht nur die Seilbahntechnik, auch die Gebude der Tal- und der Bergstation wurden nach Originalplnen exakt nachgebaut. Dabei wurden die Stationsrckwnde und Teile der Dachpartien aus Plexiglas gehalten, was den Einblick in den Maschinenraum der Bergstation und zur Spannvorrichtung der Talstation ermglicht. Fr die Tragseile kamen Stahl-Litzenseile mit einem Durchmesser von zwei Millimetern zur Anwendung, fr das Zug- sowie fr das Gegenseil eine Stahllitze von einem Millimeter.
Die Seilbahn ist mit einer automatischen Steuerung ausgestattet, damit das Modell an Ausstellungen ohne Beteiligung von Aufsichtspersonal im Betrieb vorgefhrt werden kann. Bei der Einfahrt in die Stationen fahren die Kabinenlaufwerke auf einen gefederten Puffer auf und bettigen einen Endschalter, der den Fahrstrom unterbricht. An einem Timer lassen sich die Intervalle der Fahrten einstellen.
Fritz Gasser konnte seine Modellseilbahn erstmals an der Bergbahnausstellung im Schloss Hnegg in Hilterfingen einem grsseren Publikum prsentieren. Whrend dreier Sommersaisons in den Jahren 2012 bis 2014 von jeweils Mai bis Oktober absolvierte die Bahn unzhlige strungsfreie Fahrten und bewies so ihre Alltagstauglichkeit auch im harten Ausstellungsbetrieb!
Ab Mai 2016 erfreut die Modellseilbahn nun in ihrer "alten Heimat", in der Empfangshalle der Talstation der neu erffneten Luftseilbahn Lungern-Turren, als permaneter Blickfang die Gste und dokumentiert so ein wichtiges Kapitel der Geschichte dieser Bergbahn!

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Abb.1-4: Im Freien aufgebaut wirkt die Modell-Luftseilbahn durch das natrliche Licht absolut realistisch! Abb.5: Blick durch die geffnete Rckwand in den Maschinenraum der Bergstation. Die Anordnung und Lagerung der Treib- und Umlenkscheiben fr das Zugseil entspricht dem Original. Grn in der Mitte ist der Antriebsmotor und an der rechten Wand die Ward-Leonard-Gruppe zu erkennen. Auch eine Werkbank mit Schraubstock gehrt zur Ausstattung des Maschinenraums. Hier wird offenbar gerade eine Zugseilrolle aufgearbeitet! ber dem Maschinenraum auf einem Zwischenboden befinden sich die Tragseilpoller. Wie bei einer richtigen Luftseilbahn sind auch hier die ntigen Tragseilreserven aufgewickelt. Abb.6: Blick durch das Dach der Talstation in den Spannraum. Das Gegenseil sowie die Tragseile erhalten durch frei hngende Gewichte ihre ntige Spannung. Auch hier funktioniert alles wie in Wirklichkeit! Abb.7-12: Die Modellseilbahn an der Bergbahnausstellung im Schloss Hnegg in Hilterfingen. Abb.10-12: Sehr gut proportioniert wirkt auch die filigrane Sttze, die in aufwendiger Arbeit aus 3mm Stahldraht geschweisst wurde. Abb.13: Die sehr geflligen Kabinen bestehen aus Zinkblech, Dach und Boden sind aus gefrstem Aluminium. Ebenfalls aus Zinkblech wurden die Gehnge gefertigt. Die Wippen fr die Aufnahme der sthlernen Laufrollenachsen wurden aus Alu zugeschnitten. Die Laufrollen sind Schnurrollen aus dem STOKYS-Metallbaukasten. Ein voll bewegliches 8-Rollen-Laufwerk besteht aus 42 Einzelteilen!

Videoclip, (MPEG-4 ca. 5,8 Mb)

Fotos: 1-6 F. Gasser; 7-13 C. Gentil


Seilbahnen in Swissminiatur, Melide

Gemsstock 1 1 Gemsstock 2 2 Corvatsch 3

Abb.1+2: Gemsstockbahn. Abb.3: Corvatschbahn

Weitere grssere Seilbahnmodelle gibt es in der Swissminiatur in Melide (Tessin) zu bewundern. Etwa im Massstab 1 : 20 gehalten, finden wir dort Modelle der Corvatschbahn, der Luftseilbahn Andermatt - Gemsstock sowie als neueste Anlage die Titlis "Rotair". Weiter gibt es eine Nachbildung der Gondelbahn Grindelwald - Mnnlichen und ein Modell der Standseilbahn Lugano - Monte San Salvatore. Da es sich um robuste, wetterfeste Konstruktionen handelt, mussten bei der Detaillierung gewisse Kompromisse eingegangen werden. So sind zum Beispiel die Sttzen der Corvatsch- und der Gemsstockbahn reine Zweckkonstruktionen ohne Anlehnung an das Vorbild, und bei der Mnnlichenbahn sind die Kabinen auf Grund ihrer Grsse nicht kuppelbar ausgefhrt. Trotzdem wurden alle Seilbahnen sehr effektvoll in Scene gesetzt; vor allem die Bergstationen im "Schnee" wirken sehr realistisch und auch die liebevoll gepflegte (echte) Bepflanzung der Landschaft trgt ihren Anteil dazu bei. Ein Besuch der Swissminiatur kann daher Freunden von Modellseilbahnen (und nicht nur ihnen!) wrmstens empfohlen werden.

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Abb.4-7: Titlisbahn "Rotair". Abb.8-10: Gondelbahn Grindelwald - Mnnlichen. Abb.11: Standseilbahn Lugano - San Salvatore. Alle Fotos: C. Gentil

www.swissminiatur.ch


Modell eines VR101-Sessels im Massstab 1:5

Ein sehr schnes und absolut massstbliches Modell eines Quersitz-Sessels der Bauart Von Roll VR101 hat der Modellbauer und Seilbahnfreund Jakob Schuler aus Orpund gefertigt. Auf Grund des grosszgig gewhlten Massstabes von 1:5 konnte der Sessel genau wie das Original aufgebaut werden, einzig die Klemme wurde nicht funktionsfhig ausgelegt; sie ist in der usseren Formgebung aber weitgehend dem Original nachempfunden.

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Abb.1+2: Gesamtansichten des Sessels. Abb.3: Detailansicht. Man beachte die vorbildgetreue Gestaltung der Holzlattensitze und der aufklappbaren Schliessbgel. Abb.3-6: Kupplung und Gehnge. Abb.7: Wer mchte da nicht Platz nehmen bei dieser Begleitung!

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Abb.8: Detailaufnahme der Holzlattensitze, Fusssttzen und der Skihalterung zwischen den Sitzen. Abb.9-12: Sehr realistisch wirkende Aufnahmen des Sessels im Freien. Nur: Fr die Jahreszeit wohl etwas leicht bekleidet, die Dame! Der komplette Sessel wiegt brigens 970 gr (ohne Figur).

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Abb.13: Die vorgebogenen Drhte und weitere Einzelteile liegen bereit zum Hartlten. Fr die Sesselkonstruktion wurden Eisendrhte (Schweissdrhte) mit einem Durchmesser von 4 mm (Grundgerst), 3 mm (Dachstreben) und 10 mm (Mittelsule) verwendet. Abb.14: Gleich zwei Sessel sind im Rohbau fertig verltet und mssen noch verputzt und mit Silbereisenglimmer gestrichen werden. Abb.15: Die Einzelteile aus Aluminium fr das Laufwerk und das Gehnge. Die vier Laufrollen mussten speziell gedreht werden. Abb.16: Der Sessel whrend der Endmontage. Die Sitze sind bereits fertig mit Kieferholzlatten 12 x 3 mm beplankt. Alle Holzteile wurden zum Schluss noch lackiert. Abb.17+18: In der Zwischenzeit ist bei J. Schuler die "Serienproduktion" angelaufen. Gesamthaft wurden acht Stck produziert, die aber alle unverkuflich sind.  

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Abb.19-21: Der Sessel zusammen mit einem im Massstab passenden Von Roll-Mast in Szene gesetzt. Diese originalgetreue Sttze aus feinen Stahlprofilen wurde vor vielen Jahren von Von Roll-Lehrlingen gebaut und konnte erst krzlich vor dem Alteisen gerettet werden.

Fotos: Jakob Schuler, Orpund

Kontakt: J. Schuler


berlegungen zu eigenen Projekten

Als Modellbauer habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie sich der vorbildgetreue, richtig funktionierende Nachbau einer kuppelbaren Umlaufbahn verwirklichen liesse. So etwas gibt es meines Wissens nach noch nicht, zumindest habe ich noch nie etwas in der Richtung gesehen. Als Vorbilder kmen fr mich natrlich nur eine meiner "Lieblingsbahnen" in Frage: Eine Von Roll-Sesselbahn aus den 40er-Jahren oder eine Zweiseil-Gondelbahn der Firma Bell aus Kriens. Dabei schwebt mir ein mglichst genauer Nachbau mit allen typischen Merkmalen des Originals vor. Der Knackpunkt eines solchen Unterfangens sind sicher die Kupplungen der Fahrzeuge; bei einem mglichen Massstab von 1 : 22,5 (LGB-Gartenbahnen) werden sie zu klein, um einfach das Original kopieren zu knnen. Mgliche Lsungsanstze habe ich bereits zu Papier gebracht und in Form von Prototypen verwirklicht. Ob das dann im Betrieb auch funktioniert, bliebe noch weiter abzuklren. Das Hauptproblem drfte die im Verhltnis zur Grsse viel zu geringe Masse des Fahrzeuges sein; nach dem Abkuppeln in den Stationen wrde es sofort stehenbleiben, wenn es nicht von einer geeigneten Frdereinrichtung weiterbewegt wrde. Auch das Beschleunigen und das Ankuppeln an das umlaufende Seil wird wohl nur funktionieren, wenn dabei mit einer derartigen Frdereinrichtung nachgeholfen wird. Wie aber wird so etwas in die Praxis umgesetzt? Abgesehen davon, dass beim Bau einer solchen Bahn hchste Przision verlangt wrde, msste praktisch alles von Grund auf selbst angefertigt werden, da der Modellbaumarkt fr solche Vorhaben kaum geeignetes Zubehr anbietet. Einzig fr die normalen "Stahlbauarbeiten" wie Sttzen und Stationskonstruktionen knnte man auf die im Handel erhltlichen Messingprofile zurckgreifen, die sich sehr gut weichlten lassen. Und die grossen Seilscheiben (Antriebs- und Umlenkscheiben) liessen sich auch ohne Drehbank aus mehreren Lagen Flugzeugsperrholz fertigen. Fr die vielen Seilrollen der Sttzen und Laufwerke msste dann aber wohl eine Drehmaschine herhalten, da ich auf der Suche nach entsprechenden Teilen bis jetzt noch nicht fndig geworden bin. Bei allen Problemen, die der Nachbau einer kuppelbaren Umlaufbahn aufwerfen wrde, knnte man dabei seiner Kreativitt freien Lauf lassen und im Falle einer erfolgreichen Verwirklichung mit Stolz und Freude das eigene Werk im Betrieb erleben. Weniger Probleme drfte der Nachbau einer Pendelbahn bereiten; automatische Klemmen und Stationsfrdereinrichtungen gibt es da nicht und bei gleichem Massstab wrde alles etwas grsser, so dass nicht gerade Uhrmacherprzision wie bei einer Umlaufbahn verlangt wrde. Allerdings sollte der Arbeitsaufwand auch hier nicht unterschtzt werden; man denke nur z.B. an die 16- bis 24-rolligen gelenkigen Laufwerke der Kabinen! Fr die Kabinen selbst kme wohl Flugzeugsperrholz oder Messingblech in Frage und die Sttzen knnten auch hier wieder aus Messingprofilen zusammengeschraubt oder verltet werden. Schlussendlich bleibt dem Modellbauer selbst berlassen, wie weit er es mit der Vorbildtreue und der Detaillierung treiben mchte; das Wichtigste ist sicher, dass der Spass am Tfteln und an der Arbeit nicht verloren geht und dass man auf diese Art und Weise die Seilbahntechnik zu sich nach Hause holen kann.

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Abb.1-3: Prototyp eines Laufwerkes mit 2 Klemmen fr eine Zweiseil-Gondelbahn. Abb.4: Rohbau einer Kabine aus Flugzeugsperrholz. Fr die "Serienproduktion" wrde sich hier die GFK-Technik (Glasfaserverstrktes Epoxidharz) anbieten: Aus einem Urmodell fertigt man eine Negativform, aus der dann beliebig viele Kunstoffkabinen abgeformt werden knnen. Abb.5+6: Modell eines Doppelsessels "Von Roll" aus Messing mit Schwerkraftklemme im Massstab 1:22.



Modell einer Von Roll-Sesselbahn im Massstab 1 : 10

Nach diversen Studien und Versuchen an verschiedenen Prototypen war es an der Zeit, ein komplettes, funktionierendes Modell einer Seilbahn zu bauen. Also eine Modellseilbahn mit allem drum und dran wie Antriebs- und Spannstation, Sttzen und Fahrzeugen. Und da meine Vorlieben in erster Linie den  lteren Schweizer Bahnsystemen gelten, musste als Vorbild fr meinen Nachbau natrlich einer dieser klassischen Seilbahntypen herhalten. Die Frage ob Pendel- oder Umlaufbahn war schnell beantwortet: Eine kuppelbare Umlaufbahn sollte es werden, da mich dieser Bahntyp in besonderem Masse fasziniert und ich mich der modellbauerischen Herausforderung stellen wollte.
Nachdem im Jahr 2009 die letzte Von Roll-Sesselbahn der Schweiz am Weissenstein ihren Betrieb einstellen musste und die Anlagen 2013 abgebrochen wurden, stand der Entschluss fest: Dieser Sesselbahntyp soll in Form eines Modells wieder aufleben!
Folgende Fragen standen nun im Raum:
- welcher Nachbaumassstab soll gewhlt werden?
- wie kann die Kupplung  im Modell mit vertretbarem Aufwand umgesetzt werden, so dass sie auch zuverlssig funktioniert?
- gibt es Fertigteile zu kaufen, was muss selbst hergestellt werden?
- welche Werkzeuge stehen zur Verfgung?
- welche Materialien kommen in Frage?
- welches sind meine eigenen Fhigkeiten, was traue ich mir zu?

Bereits nach den ersten Machbarkeitsstudien ahnte ich, dass der Modellnachbau keineswegs mal so "schnell bers Wochenende" vonstatten gehen wird und dass erst zahlreiche konstruktive und fertigungstechnische Probleme zu lsen wren. Getreu dem Motto "gut geplant ist halb gebaut" machte ich mich an die Planung meines Vorhabens.

Der Massstab

Als Massstab whlte ich ein Grssenverhltnis von 1 : 10, also zehn mal kleiner als das Original. In dieser doch respektablen Baugrsse werden alle Teile so gross dass man sie gut herstellen und in die Hand nehmen kann; Fummeleien an kleinsten Teilchen halten sich in Grenzen. Auch verspricht dieser Massstab gute Fahreigenschaften und eine entsprechend realittsnahe Wirkung auf den Betrachter. Und nicht zuletzt lassen sich die Originalmasse mit dem Faktor 10 sehr einfach ins Modell umrechnen. Als Nachteile mssen der etwas grssere Platzbedarf und die hheren Materialkosten genannt werden.

Die Kupplungen

Die eigentlichen Herzstcke und zugleich auch die wohl anspruchsvollsten Teile einer kuppelbaren Umlaufbahn sind die automatischen Kupplungen, mit denen sich die Sessel am Seil festkrallen. Das Funktionsprinzip und die Bauform dieser Klemmen bestimmen die Konstruktion von weiteren Teilen der Seilbahn wie Seilrollen, Rollenbatterien, Kuppel- und Entkuppelstellen sowie die der Stationsschienen. Daher mssen also zuerst die Kupplungen konstruiert, gebaut und erprobt werden, bevor man sich an die Planung der brigen Komponenten machen kann.
Bei der usseren Bauform der Kupplungen hielt ich mich weitgehend an das Vorbild. Nur die eigentliche Kuppelmechanik mit den Klemmbacken musste stark vereinfacht werden. Versuche mit im Klemmengehuse beweglich gelagerten Klemmbacken, die das Seil mittig einklemmen, verliefen bereits vielversprechend. Auf der Suche nach weiteren Vereinfachungen kam mir dann die Idee mit einem im Gehuse eingesetzten, starken Neodym-Magneten, an welchem sich das Stahl-Litzenseil anheften kann. Zwecks Erhhung der Reibung zwischen Seil und Magnet ist dessen Oberflche mit dnnem Sandpapier beklebt. Die so entstandene Kupplung weist nun folgende Vorteile auf: Einfach in der Herstellung, da keine beweglichen Teile ntig sind; unempfindlich gegenber Fertigungstoleranzen, da das Seil vom Magneten immer in die Rille des Klemmstcks gezogen wird; absolut problemloses An- und Abkuppeln vom Seil. Trotz der usserlich einigermassen korrekten Wiedergabe der Kupplung entspricht diese Funktionsweise natrlich nicht dem Original. Einfache Herstellung und sicheres Funktionieren im Betrieb sind aber bestimmt hher zu gewichten.


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Abb.1: Einzelteile des Kupplungsgehuses, bereit zum Verlten. Abb.2: Einzelteile des Kupplungsgehuses mit der Ltlehre. Abb.3: Einzelteile in der Ltlehre, bereit zum Lten. Abb.4: Fertig verltetes Gehuse mit den noch zu montierenden Laufrollen. Abb.5: Klemmstck mit dem Neodymmagneten. Abb.6: Fertige Kupplung mit dem eingesetzten Klemmstck. Abb.7: Kupplung am Seil, Ansicht von unten. Abb.8: Fertige Kupplungen. Es wurden 12 Stck in Serie produziert.

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Bei den ersten Fahrversuchen zeigte sich, dass die Sessel nach dem Abkuppeln auf der Schiene kaum ausrollen und sofort stehen bleiben. Ursache war die zu wenig leichtgngige Lagerung der Laufrollen mit den M 1,4-Schrauben als Achse. Um die Lagerung prziser und leichtgngiger zu gestalten, wurden smtliche Rollen nachtrglich mit Miniaturkugellagern (Durchmesser aussen 4mm, innen 1,5mm) ausgestattet. Als Achsen dienen nun Stahlstifte 1,5mm.
Abb.9: Alle Einzelteile der Kupplung zum Umrsten auf Kugellager. Abb.10: Zwei Laufrollen, bestckt mit Kugellagern. Abb.11: Fertig montierte Kupplung nach dem Umbau.

 Die Seil- und die Kupplungsrollen

Fr den Bau einer Modellseilbahn sind zahlreiche Rollen fr die Trag- und Niederhaltemasten sowie fr die Kupplungen notwendig. Ist man im Besitz einer Drehbank, kann man diese Teile natrlich selber herstellen, was aber aufgrund der bentigten Menge sehr zeitraubend ist. Dank der hilfreichen Organisation eines Kollegen liessen wir daher die drei bentigten Rollentypen nach meinen Zeichnungen durch eine Firma auf einem Automaten drehen, was absolut gleichbleibend perfekte und masshaltige Messingteile ergab. Obwohl es sich hier um eine Kleinserie handelte, hielt sich der Preis erfreulicherweise in sehr engen Grenzen!


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Abb.12: Die drei Rollentypen die beim Modell verwendet werden, im Anlieferungszustand. Links oben die Sttzrollen, rechts oben die Laufrollen fr die Kupplungen und unten die Niederhalterollen.


Die Sessel


Nach dem Bau von zwlf Kupplungen und Gehngen wurden gleich die zehn Sessel in Angriff genommen. Somit verbleiben noch zwei Kupplungen: je eine fr eine Transportbarelle und eine fr eine spter zu bauende Kabine.
Die Sessel bestehen im Wesentlichen aus einem Gerippe aus 2,5mm-Messingdraht. Die einzelnen Drahtteile wurden auf einer Biegelehre in die richtige Form gebogen und anschliessend miteinander verltet. Die Mittelsule besteht aus einem 5mm-Messingrohr und die Fusssttzen aus dnnem Messinggitter. Nach dem Spritzlackieren der rohen Sessel wurden noch die Holzlttchen der Sitze und Lehnen eingepasst und mit Epoxidharz verklebt. Wie beim Original lassen sich die Sicherheitsbgel ffnen und schliessen. Die Verdecke aus dnnem Blachenmaterial und die Immitationen der Lederriemchen bildeten den Abschluss der Arbeiten an den Sesseln.


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Abb.13-15: Die fertig verlteten Sessel im Rohbau. Abb.16: Nach dem Lten werden die Sessel mit den Holzlttchen fr die Sitze und den Schliessbgeln ausgestattet. Abb.17: Sessel und Gehnge bereit zur Montage. Abb.18: Fertig montierte Sessel. Abb.19: Das Anbringen der Verdecke bilden den Schluss der aufwendigen Arbeiten an den Sesseln. Abb.20: Lastbarelle im Rohzustand. Sie besteht aus dnnem Messinggitter und Trgern aus 5 mm-Kupfer-Rundprofilen. Abb.21: Die fertige Lastbarelle.

Die Sttzen

Fr den Bau der Fachwerksttzen verwendete ich die im Modellbaufachhandel erhltlichen Messingprofile. Einzig die Hauptsttzprofile (H 14x6 mm) waren nicht in der erforderlichen Grsse verfgbar. Daher musste ich diese aus je einem Flachprofil 10x2 mm und zwei Flachprofilen 6x2 mm zusammenlten. Die Streben bestehen aus L-Profilen 6x6 mm.
Der Aufbau entspricht weitgehend demjenigen des Originals. Alle Teile wurden weichgeltet. Die fertige Sttze erweist sich als sehr steif und verdrehsicher, was in der genialen Konstruktion des Originals begrndet ist.
Um die Anfnge der Von Roll-Sesselbahnen zu dokumentieren, baute ich zustzlich noch eine Holzsttze, wie sie bei der Erstanlage von 1945 in Flims zur Anwendung kam. So kurz nach dem Krieg war der Baustahl noch rationiert und die Bahnbauer waren gezwungen, die Masten aus heimischem Lrchenholz zu zimmern.
Fr diese Modellsttze verwendete ich billige Kieferleisten aus dem Baumarkt, die gemss Zeichnung zugesgt und miteinander verklebt wurden. Die Verschraubungen aus M3-Gewindebolzen und Vierkantmuttern dienen lediglich der Detaillierung und haben keine verbindende Funktion. Das Sttzenjoch und die dazugehrenden Verstrebungen wurden aus Messingprofilen gefertigt und mit dem Sttzenschaft verschraubt. Fr den Bau des Holzmastes standen mir keine Originalplne zur Verfgung. Meine Zeichnung entstand daher mit Hilfe von Fotos, wobei die Masse nur geschtzt werden konnten. Trotzdem glaube ich, die Hauptproportionen einigermassen getroffen zu haben.


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Abb.22+23: Klassische Von Roll-Dreibein-Fachwerksttze mit einer Hhe von 82cm. Abb.24: Sttzenkopf des Fachwerkmastes. Abb.25: Sttze im Einsatz an der Versuchsanlage. Abb.26-28: Holzsttze nach dem Flimser Vorbild aus dem Jahre 1945. Die Abmessungen wurden nur anhand von Fotos abgeschtzt. Abb.29+30: Holzmast im Einsatz.

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Abb.31-33: Nach einer ersten Fachwerk- und der Holzsttze wurde der Bau eines weiteren Metallmastes mit einer Hhe von 100cm in Angriff genommen. Alle Verbindungen wurden mit Hilfe eines kleinen Gasbrenners weichgeltet. Damit durch die Wrme beim Lten benachbarte, bereits bestehende Verbindungen nicht wieder aufgehen, muss an diesen die Wrme durch nasse Wattebuschchen oder durch Metallklemmen abgeleitet werden. Abb.34+35: Vorderansicht des fertigen Mastes. Abb.36+37: Rckansicht. Abb.38: Sttzenkopf mit 6er-Rollenbatterien.

Die Rollenbatterien

Diese bestehen gnzlich aus Messing. Zuerst wurden alle Wippen, in denen jeweils zwei Seilrollen zusammengefasst sind, hergestellt. Der weitere Aufbau der Balanciers geht aus den Fotos hervor. Gebaut wurden vier Vierer-, drei Sechser- und zwei Achter-Rollenbatterien. Die ungerade Zahl der Sechserbatterien kommt daher, weil eine asymmetrische Einfahrsttze geplant ist mit einer Achterbatterie auf der Einfahrseite und je einer Achter- und einer Sechserbatterie auf der Ausfahrseite.


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Abb.39: Einzelteile fr den Bau von zwei 6er-Rollenbatterien. Die Rollen sind bereits paarweise in Wippen zusammengefasst. Abb.40: Einzelteile fr 6er-Batterien (hinten) und zwei fertig montierte 4er-Batterien. Abb.41: Fertige 4er- und 6er-Rollenbatterien. Abb.42: Fertige 6er-Batterien. Abb.43: Zwei fertige 8er-Rollenbatterien. Abb.44: Zwei Niederhaltebatterien. Die Rollen sind wie beim Original nicht in Wippen sondern starr im Gehuse gelagert. Abb.45: Fertige Rollenbatterien warten auf ihren Einsatz. Abb.46: 6er-Batterie im Einsatz an der Versuchsanlage.


Die Antriebs- und Umlenkscheiben


Das grosse zweirillige Antriebsrad und die einrillige Umlenkscheibe der Spannstation (je 300 mm Durchmesser) bestehen aus hochwertigem, mehrfach verleimtem Flugzeugsperrholz. Im Zentrum der in Sandwichbauweise gefertigten Seilscheiben sitzt jeweils eine gedrehte Nabe aus Aluminium, in die je zwei Kugellager eingepresst wurden. Die scheibenfrmigen Holzteile habe ich erst auf einer Decoupiersge ausgesgt und dann mit Hilfe eines Dorns auf der Bohr-Frsmaschine aufgespannt und fr einen exakten Rundlauf nachbearbeitet. Anschliessend wurden alle Einzelteile mit Epoxidharz untereinander verklebt und zum Aushrten unter einer schweren Steinplatte gepresst.
Fr das etwas kleinere (200 mm) einrillige Gegenrad der Antriebsstation verwendete ich ein Grauguss-Schwungrad aus dem Bereich des Dampfmaschinenmodellbaus. Dieses wurde auf die erforderlichen Masse abgedreht, mit einer Seilrille versehen und ebenfalls mit zwei Kugellagern bestckt.


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Abb.47: Zweirillige Antriebsscheibe und das einrillige Umlenkrad fr die Spannstation whrend des Rohbaus. Abb.48+49: Antriebsscheibe im Bau. Die Aluminiumnabe mit den Kugellagern ist bereits eingesetzt. Noch fehlen die acht Rippen fr die Speichen und die oberen Abdeckungen. Abb.50: Die Rippen am Antriebsrad sind eingesetzt und die Speichenabdeckungen liegen bereit zum Einbau. Die Spannscheibe rechts ist bereits im rohbaufertigen Zustand. Abb.51: Rohbaufertige Antriebsscheibe. Abb.52: Rohbaufertige Umlenkscheibe (Durchmesser 120 mm) fr das Spannseil der Spannstation. Abb.53: Alle fr das Sesselbahnprojekt notwendigen Scheiben im Rohzustand. Links die Antriebsscheibe mit dem Zahnrad, Mitte oben das fertig bearbeitete Gegenrad aus Grauguss, Mitte unten die Spannseil-Umlenkscheibe und rechts die Umlenkscheibe der Spannstation. Abb.54+55: Fertig lackierte Antriebs- und Umlenkscheibe, bereit zum Einbau. Abb.56: Links das Antriebs-Gegenrad aus Grauguss, rechts die kleine Spannseilscheibe, fertig lackiert.


Die Antriebsstation


Die komplette Antriebsstation besteht aus folgenden Komponenten:
- Grundplatte (Fundament) aus Sperrholz
- Antriebsbock mit den Seilscheiben, dem Getriebe und dem Motor
- hintere Sttze fr den halbkreisfrmigen Gleisbogen
- vordere Sttze mit den Niederhaltern fr die Ein- und Ausfahrt
- einfahrseitige Stationsschiene (Auskuppelstelle)
- ausfahrseitige Stationsschiene (Einkuppelstelle)
- halbkreisfrmiger Umfhrungsbogen
- Kettenfrderer und Startapparat
- Steuer- bzw. Fahrgert

Beim Aufbau der Antriebseinheit orientierte ich mich so weit mglich an der Konstruktion des Originals und verwendete durchwegs 1mm-Messingblech und verschiedene Profile des selben Materials. Ein Problem ergab sich allerdings: Ein Hauptantriebszahnrad mit einem Durchmesser von 300 mm (gleiche Grsse wie die Antriebsscheibe) war als Fertigprodukt nicht aufzutreiben und eine Einzelanfertigung erwies sich als zu teuer. Daher wich ich auf die im Handel erhltlichen preisgnstigen Kunststoffzahnrder mit Modul 2 aus und whlte als Antriebsrad das grsstmgliche mit 70 Zhnen. Das dazugehrende Ritzel hat die Zhnezahl von 15. Fr das Schneckengetriebe verwendete ich einen Schneckenradsatz der Firma Conrad mit einer bersetzung von 1:40. Das Schneckengetriebe luft in einem Messinggehuse mit Kugellagern fr die Wellen. Die Antriebskraft kommt von einem 12-Volt-Gleichstrommotor (Torpedo 800 von Conrad) der ber einen Zahnriemen mit dem Schneckengetriebe verbunden ist. Anfngliche Versuche mit einem Getriebemotor und einer Verbindung zum Schneckengetriebe ber Stirnzahnrder befriedigten wegen der zu grossen Lrmentwicklung nicht.

Nach dem Aufbau des Antriebsbocks auf die Grundplatte und der Montage der Stationsschienen war die Station soweit fortgeschritten, dass damit endlich erste Versuchsfahrten durchgefhrt werden konnten. Zuerst musste aber noch ein entsprechendes Seil gespleisst werden. Anfngliche Veruche verliefen nicht gerade erfolgsversprechend und ich produzierte vor allem einige Meter an Ausschuss. Irgendwann gelang es mir endlich, die beiden Seilenden sauber und vor allem bombenfest zu "verheiraten", wie es in der Fachsprache heisst, aber das Verspleissen der einzelnen Lizenenden erwies sich als zu grosse Fummelei an meinem 3 mm-Seil. Deshalb wendete ich einen ganz und gar nicht fachmnnischen Trick an: Jeweils zwei sich gegenberstehende Litzen schnitt ich genau so ab, dass sich ihre Stirnseiten bndig berhren. Gegen das Aufstehen aus der Seiloberflche wickelte ich einfach ein dnnes Klebeband und die Stossstelle. An einem spteren Seil werde ich versuchen, die zusammenstossenden Litzen einfach mit etwas Epoxidhard zu versiegeln.
Aus der bereits vorhandenen Umlenkscheibe der spteren Spannstation baute ich noch eine einfache provisorische Umlenkstation und nach dem Einlegen des fertig gespleissten Seils konnte ich endlich mit den lang herbeigesehnten Versuchsfahrten beginnen.
Diese verliefen ohne nennenswerten Probleme, alles funktionierte wie vorausgeplant. Trotz allem zeigt die Bahn aber vorlufig noch zwei unangenehme Eigenschaften, die ich vorausgeahnt habe: Zum Einen beschleunigen die Sessel auf der schrgen Rampe zu stark und erreichen eine zu hohe Geschwindigkeit, was beim Ankuppeln an das langsamer laufende Seil zu einem unschnen Abbremsen fhrt. Und zum Zweiten rollen die Fahrzeuge bei der Einfahrt nach dem Abkuppeln kaum aus, was auf die geringe Masse der Sessel zurckzufhren ist. Das Problem des zu starken Beschleunigens versuche ich mit geeigneten Bremseinrichtungen in den Griff zu bekommen, whrend das weitere Ausrollen spter vom Stationsfrderer bernommen werden sollte.

Nun geht es an das Auswerten der Fahrversuche und an das Optimieren der beteiligten Komponenten. Danach wird die Antriebsstation noch mit diversen Details und dem Kettenfrderer komplettiert. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird dann der Bau der Spannstation in Angriff genommen, wobei die gemachten bisherigen Erfahrungen hoffentlich einfliessen knnen.


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Abb.57+58: Der Antriebsbock im Aufbau. Abb.59: Geffnetes Schneckengetriebe. Abb.60: Einbaufertiges Schneckengetriebe. Abb.61+62: Fertig aufgebauter Antriebsbock. Abb.63: Provisorisch montierter Elektromotor mit dem Zahnriemenantrieb. Abb.64: Bereit liegende Aus- und Einfahrniederhalter fr den Stationsbau. Abb.65: Die Antriebsstation im Aufbau. Vorne die Sttze fr den Umfhrungsgleisbogen. Abb. 66+67: Die Stationsschienen sind montiert. Abb.68: Ansicht der Station von oben... Abb.69: ...und von vorne mit den angebauten Niederhaltern fr die Aus- und Einfahrt. Abb.70+71: Teilweise fertige Station whrend den Versuchsfahrten. Abb.72: Kupplung im Startapparat. Dieser wird spter elektromagnetisch ber einen Impulsbaustein bettigt. Der Zylindermagnet (ziehende Bauweise) ist ein Fertigprodukt von Conrad. Abb.73: Kupplung beim Ankuppeln an das Seil. Die Kuppelstelle wird noch dem Vorbild entsprechend mit einem Druckbalken und einer Klemmkraftprfeinrichtung (beides ohne Funktion frs Modell) ausgerstet. Abb.74: Die fr den Versuchsbetrieb provisorisch hergerichtete Umlenkstation. Sie kann von den Sesseln nicht durchfahren werden. Abb.75: Seilfhrung bers Kreuz mit der zweirilligen Antriebsscheibe und der einrilligen Gegenscheibe. Letztere ist mit einer leichten Querneigung gelagert um den Hhenunterschied der beiden Seilrillen an der Antriebsscheibe auszugleichen. Abb.76+77: Eine Klemme in der Kuppelstelle, jetzt mit dem erwhnten Druckbalken ergnzt. Beim Original hat dieser die Aufgabe, die Kupplung auf das Seil zu drcken, womit sich die Klemmbacken schliessen. Abb.78+79: Nach der eigentlichen Kuppelstelle folgt der Klemmkraftprfapparat, mit dem beim Original einmal pro Monat die Abziehkraft der Klemmen geprft wird. Hier beim Modell hat diese Einrichtung wie auch der Druckbalken keine Funktion und dient lediglich der vorbildgetreuen Detaillierung. Abb.80: Ausfahrender Sessel, kurz vor Erreichen des Ausfahrniederhalters. Abb.81: Eine Kupplung rollt unter dem Ausfahrniederhalter durch. Abb.82: Niederhalter bei der Einfahrt mit einer Kupplung, kurz vor dem Entkuppeln.


Als nchster Schritt wurde der Kettenfrderer installiert. Aufgabe dieser Einrichtung ist, die eingefahrenen Sessel auf dem Stationsgleis und dem Umfhrungsbogen zum Startapparat zu transportieren, damit sie dort fr eine nchste Fahrt wieder auf die Strecke geschickt werden knnen. Die Anforderungen an den Kettenfrderer sind eine einfache Konstruktion, sicherers Funktionieren und eine mglichst diskrete Einfgung in die bestehende Stationskonstruktion.
Das Hauptbauelemt des Frderers ist eine Einfach-Rollenkette aus Stahl nach DIN 8187 mit einer Teilung von 6mm, einer inneren Breite von 2,8mm und einer usseren Breite von 7,4mm. Im Bereich des Umfhrungsbogens luft die Kette ganz einfach um ein Vierkantprofil von 2,5mm Kantenlnge, whrend sie in den Bereichen des Startapparates und der Entkuppelstelle um kugellgelagerte Ketterder gefhrt wird. Das Rad zur Umlenkung der Kette bei der Einfahrstelle dient gleichzeitig als Kettenspanner und ist daher lngs verschiebbar und gefedert ausgefhrt. Auf der Rckseite der Stationsschiene luft die Kette grsstenteils frei hngend und ist nur an zwei kurzen Stellen abgesttzt. Der Antrieb des Frderers befindet sich hinter der Antriebsseilscheibe und besteht aus einem Mikrogetriebemotor 12 Volt vom Typ G1000 mit einer Getriebebersetzung von 1:1000 (erhltlich z.B. bei www.1zu87modellbau.de).
Als Mitnehmer dienen flexible Kunststoffborsten, die von einer Geschirrsphlbrste abgeschnitten und auf kleinen Messingplttchen befestigt wurden. Diese Plttchen wurden anschliessend in regelmssigen Abstnden auf die Kettenglieder aufgesteckt und verklebt. Durch die Elastizitt der Borsten werden diese durch einfahrende Fahrzeuge einfach umgebogen und bremsen sie nicht zu stark ab. Trotzdem sind die Mitnehmer aber hart genug um die Sessel auf der Schiene weiter zu transportieren.
Obwohl der Kettenfrderer auf die oben beschriebene Weise bereits sehr gut funktioniert, werde ich spter noch Versuche mit drehbaren und gefederten Mitnehmern aus Messing durchfhren. Es fehlen nmlich noch Langzeiterfahrungen mit den flexiblen Kunststoffborsten. Werden diese mit der Zeit entweder sprde oder zu weich, muss ich nach anderen Lsungen suchen.

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Abb.83: Antrieb des Kettenfrderers im Bereich der Seilantriebsscheibe. Abb.84: Kettenantrieb im Detail. Das kleine Motrchen erzeugt zusammen mit dem Metallgetriebe ein enormes Drehmoment, das fr den Antrieb der Kette mehr als ausreichend ist. Abb.85: Ende des Kettenfrderers vor dem Startapparat. Nachdem der Frderer den Sessel freigegeben hat, rollt dieser selbststndig in den Startapparat. Abb.86: Die Kette luft am Umfhrungsbogen auf einem Vierkantprofil. Durch die gleichmssige Spannung der Kette ist ein Abfallen vom Profil nicht zu befrchten, trotzdem ist der Bewegungswiderstand sehr gering. Abb.87: Auch im kleinen Gegenbogen nach der Einfahrstelle wird die Kette von Vierkantprofilen gefhrt. Abb.88+89: Lngs bewegliches und abgefedertes Kettenrad zur Umlenkung und Spannung der Kette. Abb.90: Frei hngende Fhrung und punktuelle Absttzung der Kette hinter der Schiene. Abb.91: Fertig detaillierte Antriebsstation.

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Abb.92-93: Zur Antriebsstation gehrt auch ein kleines, zweigleisiges Sesselmagazin mit den beim Vorbild typischen Klappweichen. Es knnen sieben bis acht Sessel remisiert werden. Abb.95+96: Die Klapp- oder Kletterweichen sind wie beim Original mittels Gegengewichten ausbalanciert und kippen in der Ruhestellung nach oben. Um eine Weiche auf die Stationsschiene zu legen, muss an einem Griff gezogen werden, welcher ber einen Seilzug mit dem Gegengewicht der Weiche verbunden ist. Die Sessel werden anschliessend von Hand ber die heruntergeklappte Weiche verschoben.


Das Fahrgert ("Steuerung")


Das Fahrgert -von Steuerung im eigentlichen Sinne kann hier nicht gesprochen werden- ist bewusst mglichst einfach gehalten, da bei den Originalsesselbahnen in der Anfangszeit ebenfalls keine Steuerungen im heutigen Sinn vorhanden waren. Es wurde alles durch das anwesende Personal berwacht und gesteuert. Bekannt bei den frhen Von Roll-Sesselbahnen war z.B. die manuelle Auslsung des Startapparates durch einen Bediensteten (Starter) mittels Seilzug, sobald der zuletzt gestartete Sessel eine gewisse Strecke zurckgelegt hatte.
Zur stufenlosen und feinen Regulierung der Fahrgeschwindigkeit dient ein 5A-Drehzahlstellerbaustein mit Impulsbreitensteuerung von Conrad. Fr Vor- und Rckwrtsfahrt ist zwischen dem Drehzahlsteller und dem Motorausgang ein Polwendeschalter und zur berwachung der Spannung und des Motorstroms ein Volt- und ein Ampremeter geschaltet.
Der Kettenfrderer wird einfach ber einen Kippschalter ein- bzw. ausgeschaltet. Etwas aufwendiger ist die Schaltung des Startapparates. Der Zylindermagnet kann entweder von Hand ber einen Drucktaster oder automatisch durch einen Impulsgeberbaustein (ebenfalls von Conrad) bettigt werden, allerdings nur, wenn auch der Antriebsmotor luft. Dadurch wird verhindert, dass ein Sessel versehentlich auf das stehende Seil gestartet wird. Auch der Impulsgeber lsst sich bei Bedarf durch einen Kippschalter ein- bzw. wieder ausschalten. Die Mglichkeit der automatischen Auslsung des Startmagneten habe ich gewhlt, damit das Modell an Ausstellungen oder hnlichen Anlssen ohne Mitwirken der Aufsichtsperson prsentiert werden kann.
Smtliche  Komponenten des Fahrgertes wurden schliesslich in ein handliches Gehuse gepackt, welches ber ein Kabel mit sechspoligem Stecker mit der Grundplatte der Antriebsstation verbunden wird. Zur Speisung des Fahrgertes dient ein Labornetzgert mit einer Ausgangsspannung von 13,7 Volt und einem Ausgangsstrom von max. 10 Ampre.

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Abb.97+98: Das fertige Fahrgert mit dem sechspoligen Anschlusskabel. Oben das Ampre- und das Voltmeter zur berwachung des Fahrmotorenstroms, unten der Drucktaster fr die manuelle Auslsung des Startapparates, der Kippschalter zum Einschalten des Startmagnet-Impulsgebers, der Kippschalter fr den Kettenfrderer, der Polwendeschalter mit Mittel-0-Stellung und schliesslich der Drehknopf des Regelpotentiometers fr die Fahrgeschwindigkeit (von links). An der rechten Gehuseseite sind die Anschlussbuchsen fr das Netzgert zu erkennen.


Die Spannstation


Die Spannstation ist im Prinzip hnlich aufgebaut wie die Antriebsstation und besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten:
- Fundamentkonstruktion aus Sperrholz
- Hauptaufbau mit Auslegern fr die Stationsschienen und dem Umlenkrad fr das Spannseil
- Spannwagenfhrungen mit vorderer Absttzung
- Spannwagen mit Umlenkscheibe
-
in Fundamentplatte integrierte Spannvorrichtung fr Handbettigung und einer Zugfeder fr den Lastausgleich
- vordere Sttze mit den Niederhaltern fr die  Ein- und Ausfahrt
- einfahrseitige Stationsschiene (Auskuppelstelle)
- ausfahrseitige Stationsschiene (Einkuppelstelle)
- halbkreisfrmiger Umfhrungsbogen
- Abstellgleis fr ca. fnf Sessel mit dazugehrender Klappweiche
- Kettenfrderer und Startapparat
- elektr. Steuerung fr Frderer und Startapparat mittels Bewegungsmelder fr das Frderseil

Auch die Konstruktion der Spannstation orientiert sich so weit wie mglich am Original. Aber auch hier konnte ich einen Kompromiss nicht vermeiden: Da die Modellsesselbahn mglichst flexibel an verschiedenen Standorten aufgebaut werden soll, kann zur Spannung des Frderseils kein herkmmliches Spanngewicht verwendet werden, da fr ein solches ein gengend tiefer Spannschacht vorhanden sein msste. Die eigentliche Spannvorrichtung kommt also versteckt in die Fundamentplatte zu liegen und das angedeutete Spanngewicht ist lediglich eine Attrappe.
Fr den Bau der Spannstation kommen selbstverstndlich wieder verschiedene Messing- und Kunststoffprofile, 1mm-Messingblech und Flugzeugsperrholz zum Einsatz.

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Abb.99-101: Der fertige Hauptaufbau mit den Auslegern fr die Stationsschienen und dem Umlenkrad, ber welches spter das Spannseil gefhrt wird. Abb.102: Fertiger Spannwagen mit montierter Seilumlenkscheibe. Fr ein besseres Gleiten sind die Laufrollen des Spannwagens kugellgelagert. Abb.103+104: Spannwagen in seinen Fhrungen. Die ganze Einrichtung wird spter umgedreht montiert, so dass die Umlenkscheibe unter dem Spannwagen hngt. Abb.105-107: Am Hauptaufbau sind die Spannwagenfhrungen montiert und vorne durch eine kleine Sttze abgesttzt. Zwischen den Schienen kann sich der Spannwagen mit seinen vier kugelgelagerten Rollen frei bewegen. Abb.108-110: Die Spannstation noch ohne Fundament, aber in ihren endgltigen Dimensionen. Es fehlen noch die Schienenprofile, diverse Seilfhrungsrollen sowie der Kettenfrderer und der Startapparat. Abb.111-115: Spannstation, nun mit den Seilfhrungsrollen und dem Startapparat, jedoch immer noch ohne Fundament.


Videoclips:

Erste Fahrversuche (MPEG-4, 20 MB)

Weitere Fahrversuche mit kugelgelagerten Kupplungen und installiertem Kettenfrderer (MPEG-4, 18 MB)

Fortsetzung folgt....


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